Aktion NO DRUGS

Kaplan Flury und die Drogenproblematik

Kaplan Flury

Kaplan Flury war einer der ersten, wenn nicht der erste Jugendseelsorger, der in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, in einer Zeit des Umbruchs, mit der Zeit lebte. Als Gesangslehrer an einer Mittelschule erkannte er, dass Beatles-Fans nicht mehr mit Liedern aus der Romantik des 19. Jahrhunderts zu begeistern waren. „Am Brunnen vor dem Tore“, sagte er einmal, „ist ein schönes Lied. Wo gibt es heute aber noch Brunnen vor den Toren?“ Er begann, eigenen Lieder zu texten, zu komponieren und zu interpretieren.

Zu Fragen kirchlicher Belange äusserte er sich oft wie folgt: „ Die Kirchenglocken läuten immer noch, aber immer weniger Leute besuchen unsere Gottesdienste. Die christliche Botschaft ist aber so wichtig, dass wir als Priester Mittel und Wege finden müssen, um uns auf die modernen Menschen zuzubewegen. Nur die neuen Medien können uns dabei helfen.“ Nur ganz wenige Kleriker teilten seine Ansicht. Tausende von Jugendlichen zog er aber mit seinem Charisma in seinen Bann.

Als junger katholischer Priester nahm er sich jedem jungen Menschen an, der sich mit seinen Problemen in Familie, Freizeit und Beruf an ihn wandte. Seine Tür stand allen Suchenden jeder Konfession offen. Als Arbeiter an der Basis erkannte er das Drogenproblem und die Notwendigkeit einer effizienten Prävention mehrere Jahre früher als andere Erzieher. Mit der Gründung der Kaplan Flury–Stiftung im Jahre 1971 und seiner Aktion NO DRUGS zeigte er neue und praktische Wege auf.

Die Alfred Flury Stiftung heute

Die Ideen des mutigen, kreativen und zukunftsorientierten Stiftungsgründers leben weiter. Unter www.aktion-nodrugs.ch finden Sie Informationen über die nach dem Tode von Kaplan Flury im April 1986 neu konzipierten Tätigkeitsfelder der Stiftung.

Download Prospekt

Download - Gründungsprospekt 1971